8/18/2014

Montagsfrage: Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könnest?


Hallo meine Lieben! 

Ich bin wieder Zuhause (diesmal sogar ohne Zug-Chaos-Verspätungen) und natürlich habe ich mir auch heute fest vorgenommen, gleich die Montagsfrage zu beantworten... Nachdem ich erst einmal zwei Stunden ein bisschen vor mich hingedöst habe (Zugfahren kann anstrengend sein...). Wie der Post-Titel bereits verrät, dreht sich diese Frage um Jobs in der Buchbranche. Habt ihr dazu auch etwas zu sagen, dann schaut einfach mal schnell bei diesem Post von LiBROMANiE vorbei und lasst anschließend euren Berufswünschen freien Lauf.

Die heutige Montagsfrage ist:

WAS WÄRE DEIN TRAUMJOB, WENN DU IRGENDWAS MIT BÜCHERN MACHEN KÖNNTEST?

Nun ja... Mein Traumjob mit Büchern wäre definitiv Autorin (bzw. Schriftstellerin), was auch mein genereller Traumjob (ob auf die Buchbranche eingeschränkt oder allgemein) ist. Die Vorstellung, die Schriftstellerei zum Beruf zu machen, hat - kann man nicht leugnen - schon einen gewissen Reiz.
Es ist zwar auch okay nebenberuflich zu schreiben, aber genau das als "richtigen" Beruf auszuüben ist schon toll. Gerade, weil man wirklich Zeit hat sich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Schreiben wäre dann eben kein "Hobby" mehr (obwohl ich selbst denke, dass auch nicht-hauptberufliches Schreiben in vielen Fällen besser als "Leidenschaft" und nicht als "Hobby" zu bezeichnen wäre - das hat etwas ernsthafteres und nicht so einen fahlen Beigeschmack von "Ach, das ist nur ne' Phase"). Schreiben wäre eine ernsthafte, geldbringende (hoffentlich geldbringende!) Tätigkeit, die eben auch ihre Arbeitszeit erfordert. Natürlich ist die Arbeitszeit auch so immer da, geht aber doch immer von der Freizeit ab. Versteht ihr den Unterschied?

Allerdings muss ich auch sagen, dass es wohl ein Traum bleiben wird - die Sache mit der hauptberuflichen Schriftstellerei. Jedes Jahr kommen abertausende Bücher auf den Markt, viele mit der Hoffnung veröffentlicht, sie irgendwann einmal auf den Bestseller-Listen zu sehen. Tatsache ist aber, dass Schreiben größtenteils eine brotlose Kunst bleibt. Die wenigsten Schriftsteller haben mit ihren Werken den Erfolg, den sie verdienen und von dem sie leben können.

Das heißt: Der Beruf des Autors kann ein Traum sein, aber genauso schnell albtraumhafte Züge bekommen.
Ich würde natürlich, wenn ich die Gelegenheit hätte mit meinen Texten genug Geld zu verdienen, dass man gut und unabhängig leben kann, sofort die Gelegenheit ergreifen und Schriftstellerin werden. Aber generell zu sagen: "Ich werde Schriftstellerin." und keinen Notfall-Plan im Petto zu haben ist etwas blauäugig. Leider (man kann es nur immer wieder betonen).
Und so schön sich irgendwelche Geschichten über die Schriftsteller, die plötzlich ganz groß durchstarten (und meistens eben keinen Notfall-Plan besitzen) auch anhören mögen. Ich finde, dass sie unrealistische Bilder von der Welt vermitteln. Nein, man sollte seine Träume nie aufgeben. ABER: Man sollte auch bedenken, dass Träume weder Miete, noch Essen zahlen.

Und in diesem Sinne: Ich wäre gern eine erfolgreiche Autorin. Ich denke, dass trifft es eher.

Euch noch einen schönen Montag,
Liebe Grüße, 
Antonia

Kommentare:

  1. Hallo!

    Ja, diese Vorstellung scheint bei vielen Ähnliches auszulösen. :)
    Ich bin momentan noch dabei, herauszufinden, ob ich eher der Stadtmensch oder der Landmensch bin! :D

    Freut mich, dass dir mein Blog gefällt. :)
    Wenn du dabei an den lieben Professor Lupin denken musst liegst du gar nicht so falsch. ich selbst wollte nicht so anmaßend sein und mir den Namen selbst geben. Unter dem Namen "FullmoonShadow" veröffentliche ich seit knapp 4 Jahren Texte auf ff.de. Vor einigen Monaten hat eine meiner Lieblings-Bloggerinnen mir zufällig diesen Namen gegeben - FullmoonShadow war ihr wohl zu lang. Seitdem habe ich mich irgendwie an diesen Namen gewöhnt! :)
    Aber ich bin ein riesen Fan von Remus!

    Liebe Grüße
    Moony :)

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    1. Hallo (zurück... nochmal :D)

      Jetzt bin ich schon ein bisschen stolz auf mich und meine sherlockhaften Fähigkeiten :'D

      Aber ich kann gut verstehen, dass du Remus magst (ich meine... welche Art von Person hat eine Abneigung gegen Remus?!). Mein persönlicher Lieblingscharakter ist Sirius, aber mit einer Ausnahme bin ich allgemein ein Fan der Marauder. Hab vor einiger Zeit mal über Fanfictions geschrieben und auch eine Fanfiction über die Jugendzeit von Sirius, James, Remus und Peter verlinkt. Vielleicht wär' das ja was für dich.

      http://derzauberkasten.blogspot.de/2014/08/fanfictions-fragerunde.html

      (unten sind die Links)

      Wenn du Lust hast, kannst du ja mal reinschauen. Ich fand sie sehr gut.

      Aber wie auch immer... Für heute habe ich meine Blogbesucher wahrscheinlich mit genug HP-Zeug vollgequatscht.

      Danke für deine liebe Nachricht & schönen Abend noch,
      Antonia :)

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  2. Stimmt, viele Autoren hoffen und schaffen es nur zu kleiner Brühmtheit. Aber immerhin :-)

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    1. Hallo :)

      Ja, das ist leider so. Schreiben ist viel Arbeit (auch wenn es eben genauso viel Spaß macht ;)) und bringt meist nicht genügend (wenn zu wenig verkaufte Bücher) oder gar kein Geld (es wird ja nun auch nicht jedes Buch veröffentlicht...).

      Aber man darf ja noch träumen und hoffen :D

      Liebe Grüße,
      Antonia

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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