1/04/2016

Montagsfrage: Print oder eBook, was bevorzugst du?



Hallo meine Lieben!

Wie einige andere unglückliche Seelen in Deutschlands Bildungslandschaft war für mich heute dann auch die Ferienzeit endgültig wieder vorüber. Und natürlich tobt draußen ja jetzt auch wieder in regelmäßigen Abständen ein mittelgroßer Schneesturm. Gerade rechtzeitig, wenn ich vom Bus zur Schule und von der Schule wieder zurück zum Bus laufen muss. Jetzt bin ich allerdings wieder Zuhause und einigermaßen auf Normaltemperatur hochklimatisiert und vom Fenster aus sieht das Winterwunderland auch tatsächlich nach einem Winterwunderland aus und nicht nach Kälte und durchgewuschelten Haaren. Und was passt besser als die wöchentliche Montagsfrage von Buchfresserchen, wenn man den Blick aus dem Fenster schweifen lässt und einfach heilfroh ist, dass man heute nicht mehr raus muss? Gar nichts, meine Freunde. Absolut gar nichts. Und deshalb gibt's jetzt genau die. Also. Die Montagsfrage von Buchfresserchen. 


Print oder eBook, was bevorzugst du?


Da muss ich gar nicht lang überlegen. Ich bin das fleischgewordene Gegenteil eines Pragmatikers. Eindeutig Print. Es hat einfach einen gewissen Reiz, umgeben von Seiten mit Worten zu sein. Deshalb bin ich auch so gern in Buchhandlungen und Bibliotheken. Gedruckte Bücher sind vielleicht eines der schönsten Dinge, die ich so kenne.

Allerdings bin ich keiner dieser Menschen, der eBooks dafür bis zum geht-nicht-mehr verteufelt. Ebooks sind klasse. In vielerlei Hinsicht. Und ich empfinde es auch nicht als Zerfall der Lesekultur, wenn man statt eintausend Büchern im Regal eintausend Bücher auf dem Kindle hat. Eher als eine neue Ausprägung, die ein Teil unserer Zeit und unserer Gesellschaft und definitiv vollkommen in Ordnung ist. Und letztendlich ist es nicht wichtig, wie viel Bücher im Schrank steht, sondern wie viel gelesen und verstanden wurde - als eBook oder Print-Version. Der Rest hat lediglich Liebhaber-Wert.

Ich bevorzuge also definitiv Print-Bücher, weil ich klassisch gern mit Bleistift Notizen an den Seitenrand mache (Jaja, ich weiß, dass das auch mit eBooks geht - aber digitale Notizen haben mit Abstand nicht so viel Stil wie handgeschriebene mit Bleistift.) (Und bitte tötet mich nicht, weil ich in Bücher schreibe. Ich arbeite gern mit Dingen, die ich lese.) und das Blättern von Seiten höre und mein Bücherreal als einen Ruhepol meines Zimmers empfinde. Aber ich sehe auch, dass eBooks Vorteile besitzen, die nicht zu unterschätzen sind. Und ich verstehe jeden, der sich - ob aus preislichen oder praktischen Gründen - seinen Stoff lieber digital herunterlädt.



Wenn ihr auch eine Meinung zu diesem Thema habt, könnt ihr diese entweder in den Kommentaren hinterlassen oder selbst einen Beitrag erstellen und ihn bei Buchfresserchen ordnungsgemäß verlinken.

Alles Liebe,
Antonia


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» letzter Post [Rezension: "Lists of Note" von Shaun Usher]
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Kommentare:

  1. Huhu Antonia,

    ich sehe das genau so wie du. Zwar lese ich selber keine eBooks, finde aber gleichzeitig, dass damit bestimmt auch viele Menschen zum Lesen animiert werden, die es sonst nicht tun.
    Über das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten und die Seiten umzublättern, geht es trotzdem nicht ;)

    Und dass du in deine Bücher kritzelst ist auch in Ordnung. Ich mache das generell nicht, aber ich schreibe zu Büchern, die ich privat lese, sowieso fast nie etwas auf ;-)

    Liebe Grüße und einen schönen restlichen Montag
    Alex

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    1. Hallo Alex ^^

      Schön, dass du bezüglich eBooks auch so tolerant bist :P (Und ich bin sehr erleichtert, dass der erste Kommentator mich für die Bleistift-Notizen in Büchern nicht spontan gern gevierteilt hätte xD)

      Alles Liebe,
      Antonia

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    2. nein nein du, keine Sorge :D
      Ich finde da muss jeder den für sich besten Weg finden!

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  2. Hallöchen,

    also ich muss sagen: Du besitzt sehr viel Weisheit! Du hast vollkommen Recht. Es ist auch sehr wichtig, dass man die Bücher verstanden hat. Für mich ist das ehrlich gesagt normal, da ich noch Jugendbücher lese und da um Himmels Willen keine allzu komplizierten Dinge besprochen werden. Da geht's halt eher um das Erwachsen werden.
    Aber Bücher wie "Er ist wieder da" haben definitiv einen tiefgründigeren Sinn und den zu finden ist eine Meisterleistung!
    Spätestens merkt man aber, ob der Leser das Buch verstanden hat oder nicht, wenn er etwas darüber schreibt. =D Ist lustig zu beobachten, wie manche vollkommen an der Bedeutung vorbei rennen. =D (Ich weiß, das ist gemein... =D Ist aber leider echt so.)

    Alles Liebe und einen schönen Wochenstart
    Luz =)

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    1. Huhu Luz :)

      Also so weit gehen und meine montagsabendlichen Blogergüsse mit "Weisheit" zu betiteln würde ich vielleicht nicht, aber es ehrt mich sehr, dass du das so siehst :D

      Zum Thema „Jugendbücher“ muss ich allerdings noch mal ganz klar was loswerden (weil ich selbst gerade ein Jugendbuch schreibe und hier mal ein bisschen „Anspruchs“-Ehre verteidigen muss xD): Nicht alle Jugendbücher sind oberflächlich und/oder behandeln keine ernsthaften Themen. Bei „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ geht es zum Beispiel um die eigene Identität, „Der Märchenerzähler“ behandelt unter anderem sexuellen Missbrauch, Verantwortung und verbaute Leben, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ - was ja irgendwie schon fast mainstream ist - beinhaltet, wenn du mich fragst, die wahrscheinlich großartigste Geschichte über Liebe und Verlust, die die letzten Jahre so hervorgebracht hat. „Die Bücherdiebin“ hat mir mehr über zwischenmenschliche Beziehungen im 2. Weltkrieg und außergewöhnliche Formen von Mut beigebracht, als mehrere Jahre Geschichte in der gymnasialen Oberstufe. Und „Harry Potter“ - na ja, eine grundlegende Lebensphilosophie. Ich kenne eine Vielzahl von Jugendbüchern, die sich mit Depressionen, dem Sinn des Lebens, Mut, Verantwortung, Schuld und Rache auseinandersetzen. Was sie mit großen Werken der Weltliteratur wie „Hamlet“ (Rache, Verantwortung usw.) und „Faust“ (Depressionen, Sinn des Lebens usw.) gemeinsam haben. Jugendbuch heißt ja nicht gleich, dass es philosophisch nicht ein wenig tiefer gehen kann. Man kann in „Harry Potter“ natürlich nur ein paar Leute mit Zauberstäben sehen und in „Der Märchenerzähler“ natürlich auch nur eine verkorkste Liebesgeschichte. Aber tatsächlich haben diese Bücher Themen, die es verdienen, nicht nur an der Oberfläche angekratzt zu werden.
      Und zum „Erwachsen werden“ als Thematik in Jugendbüchern: Das ist auch etwas, das manchmal verdammt schwer ist (lass dir das von jemandem sagen, der es manchmal sein muss) und eine literarische Betrachtung erfordert. „Erwachsen werden“ heißt nicht, dass du irgendwann deinen 18. Geburtstag feierst und eine riesige Portion Weisheit inhalierst. „Erwachsen werden“ heißt, sich bestimmten Dingen zu stellen, statt sich niederwerfen zu lassen und zu vergessen, wieder aufzustehen. Manche Menschen bekommen das „Erwachsen werden“ ihr ganzes Leben nicht hin und manche schon viel zu früh und ich halte das eigentlich für ein wichtiges Thema.
      Ich schreibe diese kleine Ein-Frau-Rede an die Menschheit erstens: weil ich abends immer sehr dramatisch werde, zweitens: weil ich ein Buch schreibe, das ein Jugendbuch ist und (wie ich hoffe) auch ein bisschen tiefer geht und große Themen aufgreift, die ich für wichtig halte und drittens: ich nicht will, dass du dich selbst herunter redest. Wieso sollten die Bücher, die du liest, weniger wertvoll sein, als Bücher, die irgendwelche Germanisten nach der Heute Show Freitag Abends beim Blauen Sofa diskutieren? Jugendbücher sind doch irgendwie auch Spiegel unserer Generation. Themen, die uns beschäftigen, bzw. Themen, mit denen wir uns beschäftigen wollen. Jede Generation hat ihre Themen, sie wiederholen sich ziemlich oft, aber nur weil sie für eine bestimmte Altersgruppe aufgefasst werden, sind sie doch nicht weniger wertvoll oder weniger ausgefeilt oder weniger gut durchdacht.

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    2. Ich lese viele Klassiker, aber letztendlich ist es mir persönlich egal, ob ich einen wichtigen Gedanken für mein Leben von einem John Green oder einem William Shakespeare mitgenommen habe. (Obwohl sich Shakespeare-Zitate eindeutig besser als WhatsApp-Status aussehen, btw.) Also. Hoch leben die Jugendbücher - und wenn du aus einem Jugendbuch eine Quintessenz für dich persönlich mit herausnehmen kannst und es für dich persönlich auf eine gute Art und Weise verstehst, dann ist das mehr wert, als sich durch einen Klassiker zu quälen, ohne irgendetwas mitzunehmen. (Und apropos Klassiker: Ich habe in letzter Zeit einige gelesen und ja, die Sprache ist natürlich ein bisschen schwieriger, aber Übung macht den Meister und der Schlüssel zu schwierigen Büchern ist Konzentration. So schlimm wie alle sagen sind „Faust“ und „Antigone“ und „Hamlet“ gar nicht. Ist halt eine andere Sprache und ein anderer geschichtlicher Hintergrund. Aber letztendlich sind dort auch Themen aufgegriffen, die Jugendbücher unter anderem auch behandeln.) (Jugendbücher sind toll!) (Dieser Mörder-Text tut mir aufrichtig leid, aber wie bereits erwähnt: Ich schreibe ein Jugendbuch, ich konnte diese Aussage hier so nicht stehen lassen.)

      Bei dem Verstehen von Büchern darfst du aber um Gottes Willen nicht dem Irrtum unterliegen, dass es eine Lösung gibt. Viele Wege führen nach Rom oder Paris oder London oder New York. Also: Es gibt nicht eine richtige Interpretation. Das ist vollendeter Quark. Das erzählen dir Deutschlehrer, die die Sache nicht verstanden haben. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht, um das zu verstehen, aber Interpretationen sind nicht „richtig verstehen“, sondern „Dinge herausfinden“ - solang du deine Thesen bei Interpretationen am Text beweisen kannst, ist alles in Butter. Ich könnte jetzt sagen „Bei ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘ geht es um Unendlichkeit.“, ich könnte aber auch sagen: „Bei ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘ geht es um Endlichkeit.“ beides ist - auf seine Art und Weise - richtig, weil ich es am Text beweisen kann. Unendlichkeit, weil man in seiner eigentlichen Endlichkeit durch bestimmte Menschen Unendlichkeit finden kann, weil Unendlichkeit eben nicht unendlich sein muss - sondern manchmal nur ein einziger Moment. Endlichkeit, weil diese letztendlich alles besiegt und manchmal viel zu früh und viel zu schmerzvoll kommt und weil es darum geht, was passiert, wenn man plötzlich merkt: „Hey, ich bin sterblich.“. Sterben hat sowohl Unendlichkeit als auch Endlichkeit - und es ist extrem wichtig, dass du aus dieser Botschaft etwas mitnimmst, weil es eine tolle Botschaft ist. Wie gesagt. Viele Wege führen nach Rom. Und irgendwo wären beide Interpretationshypothesen beweisbar. (Nicht beweisbar wäre zum Beispiel: „In ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘ geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen historischen Identität.“ - weil das schlichtweg gequirlter Mist ist. Es geht nirgendwo in dem ganzen Buch um historische Identität. Und wenn doch, dann habe ich wirklich etwas nicht mitbekommen.)
      Also: Ja, man kann an der Bedeutung vorbei rennen, aber bitte sei nicht einer dieser Menschen, der, wenn er nicht die eigene Bedeutung gleich wiederfindet, denkt, dass es grundsätzlich falsch ist. (Es gibt auch falsche Interpretationen, aber da muss man aufpassen.) Letztendlich bin ich persönlich zufrieden, wenn sich überhaupt irgendjemand irgendwelche Gedanken über ein Buch gemacht hat.

      Ich entschuldige mich noch einmal für diesen Mörder-Kommentar. Aber mir lag hier einiges auf dem Herzen, ich hoffe du verzeihst mir diese Ergüsse.

      Alles Liebe,
      Antonia

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    3. (Dieser Moment, wenn Blogger dir sagt, dass dein Kommentar zu lang ist und du ihn teilen musst.) (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich mich die Fragen nach "richtiger und falscher Literatur/Interpretation" wirklich beschäftigen können? Nein? Na ja, jetzt ist es raus.)

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    4. Haha, geil! Ich feiere dich mega! =D Blogger fängt an zu meckern? Das muss man auch einmal schaffen.

      Natürlich gibt es auch Jugendbücher, die einen tiefgründigen Sinn haben, aber zum Beispiel die eigene Identität zu finden gehört für mich mit zum Erwachsen werden. Manche schaffen es auch später nicht, aber in der Schulzeit wird einem am meisten eingetrichtert, dass man sich selbst finden soll. Vielleicht steht für viele mehr die Berufswahl dabei im Vordergrund, aber diese ist meiner Meinung auch ein Schritt zur eigenen Identität.
      „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ mag ich als Buch eigentlich nicht so, auch wenn es für mich eines der Bücher ist, die sich von den typischen Jugendbüchern abheben. Krebs ist halt nichts Alltägliches und sollte es auch nie werden.
      „Die Bücherdiebin“ kann ich leider noch nicht beurteilen. Sobald ich es gelesen habe, wirst du einer der Ersten sein, die meine Meinung in vollem Umfang bekommt. So etwas passt nun mal auch in eine Rezension nicht genügend rein. =D
      Und genau die Dinge, die du erwähnst, gibt es in jedem Jugendbuch. Depressionen sind vielleicht nicht so oft, aber der Rest taucht immer auf. Der Protagonist sitzt in der Patsche: „Warum mache ich das überhaupt? Welchen Sinn hat es weiterzukämpfen? Welchen Sinn hat mein Leben?“ Na ja, dann kommt die Verantwortung, weil der Protagonist etwas Besonderes ist. Er hat Mut, weil er sich dieser Verantwortung stellt. Natürlich macht man Fehler. Da kommen Schuld und Rache. Diese Themen sind nicht mehr neu. Die Auseinandersetzung damit ist bekannt.
      Wie wäre es mit einem Protagonisten, der es nicht schafft? Der es nicht auf die Reihe bekommt, sich der Verantwortung zu stellen? Das wäre neu! Das wäre an den Jugendlichen manchmal eher dran als man denkt.

      Ich verstehe vollkommen, was du meinst. Mein Problem ist jedoch, dass das Buch in etwa 99% der Fälle immer gut ausgeht! Aber ich persönlich kenne einige Leute, die das nicht so leicht auf die Reihe bekommen. Natürlich ist es immer ermutigend, etwas zu lesen, wo der Protagonist schließlich alles schafft. Was ich aber wirklich vermisse, ist eine Geschichte, bei der am Ende nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Was passiert, wenn das alles nicht geklappt hätte?
      Das Thema ist wichtig, aber es wird immer wieder auf dieselbe Weise angegangen. Ein Drama passiert -> etwas Neues tritt im Leben auf -> man fühlt sich verloren -> man findet langsam Anschluss -> alles wird immer besser -> alles ist perfekt -> alles geht den Bach runter -> man rappelt sich langsam wieder auf -> man kämpft -> alles wieder gut
      Jetzt lass mal die letzten drei Punkte weg. So sieht es ziemlich oft im Leben aus und da kommt man nicht allein wieder raus. Happy End ist nicht immer. =(

      Und falls ich dich ein winziges bisschen beruhigen kann. Ich schreibe selbst ein Buch. Na ja, eigentlich ist es schon komplett. Habe auch schon die ersten zwei Exemplare, aber da muss noch was gemacht werden … Schön abgelenkt, aber zurück zum Thema. Um Himmels Willen, die Bücher sind nicht weniger wertvoll, im Gegenteil! Ich liebe sie über alles. Mehr als alles andere. Ich habe eine absolute Schwäche für Happy Ends, aber wie wäre es mal ohne? Man sitzt in der Schei*e und kommt nicht mehr raus?

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    5. Ich möchte wie gesagt echt nicht so rüberkommen, als wären Jugendbücher weniger wert. Die Themen sind nur leicht verständlich und ein bisschen verschönert. Vielleicht reagiere ich gerade ein bisschen zu „erwachsen“ oder wie man es nennen will. Nur ein Beispiel: Ein Mädchen hat einen Alkoholiker als Vater. Er schlägt sie, er mobbt sie. Was steht im Vordergrund: Wie komme ich aus der Situation raus? Wer kann MIR helfen? Und da ist so ein süßer Typ, der mir vielleicht auch noch helfen kann/will?
      Das geht mir teilweise auf die Nerven. Ich habe nichts gegen absolute Liebesgeschichte, aber solchen Themen wie der Umgang mit Alkoholikern werden angeschnitten, jedoch für mich nur zu wenig behandelt. Daher bezeichne ich die Themen als nicht sonderlich kompliziert. (Wenn du verstehst, was ich meine?!) Es passt nicht zum Genre, natürlich. Wenn ich so etwas haben möchte, muss ich an einer anderen Stelle suchen.

      Klassiker mag ich gar nicht. Liegt aber wohl eher an der Sprache. =D Daher mache ich da immer einen großzügigen Bogen herum. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mich nicht immer mit der Geschichte identifizieren kann. Das fällt mir bei Jugendbüchern leicht. Sind die Themen deshalb für mich nicht kompliziert? Vielleicht.
      (Vielleicht schaffst du es, dein Buch genre-übergreifend [der Strich zum besseren Erkennen des Wortes] zu machen. Dann wäre ich absolut fasziniert. Das fehlt mir irgendwo, irgendwie, manchmal.)

      Wenn es immer nur EINE Lösung gäbe, wäre ich wahrscheinlich absolut nicht daran interessiert, mit dir zu diskutieren und dieses allumfassende Thema genauer zu erläutern. Vielleicht bin ich aber auch zu engstirnig. Kann ich nicht genau sagen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ich andere Personen verstehen möchte. In der Praxis? Ich weiß es nicht. Das müssen dir wohl anderen Leute sagen.
      Jedoch kann ich keine historischen Bedeutungen in einem Buch finden, wo es darum geht, wer sich in wen verliebt hat und wer wem gerade Nachhilfe geben muss. Wenn es jemand tut? Super! Meiner Meinung nach ein bisschen an der eigentlichen Bedeutung vorbeigerannt, aber für diesen Jemand ist es seine Bedeutung.
      Dass jemand an einer Bedeutung vorbeirennt, ist selbst nur eine Meinung von mir. Ich empfinde es so und finde es teilweise lustig. Tut mir leid, wenn ich jetzt wirklich gemein klinge, aber es ist einfach so. Wenn mir jemand etwas darüber erzählt, welche historische Bedeutung so ein Buch hat, kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das möchte ich auch gar nicht verstecken. Ist es deswegen falsch, was derjenige erzählt? Nein! So wenige Dinge haben ein eindeutiges Richtig und ein eindeutiges Falsch. Hauptsächlich fallen mir da Rechnungen ein und Aufgaben wie: Notiere die Formel für … (irgendein chemisches Gebräu). Da kann man wohl nichts Hin und Her drehen. Sonst? Ja, da geht vieles, was man ändern kann und es ist trotzdem richtig.

      Und im letzten Punkt gebe ich dir ohne Wenn und Aber Recht! =D

      Alles Liebe
      Luz =)

      P. S. Ich würde sehr gern weiter mit dir diskutieren, wenn du erlaubst? =) Mir macht es irgendwo Spaß und es ist sehr erfrischend, eine klare Meinung zu bekommen ohne ständiges Tralala herum. =)

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  3. Huhu,
    ich bin da nicht so tolerant wie ihr. :D Ich kann eBooks einfach nichts abgewinnen. Ich liebe Bücher, also richtige Bücher viel zu sehr. ;)

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

    Mein Beitrag

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    Antworten
    1. Hallo :D

      Ich hab mir schon fast gedacht, dass es diesbezüglich auch etwas weniger liberale Leser gibt :DD Aber das ist vollkommen in Ordnung. Man muss ja schließlich nicht alles mögen ^^

      Alles Liebe,
      Antonia

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  4. Hallo Antonia! :)

    Ich sehe das so wie du! Ich liebe gedruckte Bücher und für mich sind auch nur das Bücher, definitionstechnisch und so.
    Klar, der praktische Vorteil ist bei eBooks absolut gegeben, aber ich will und werde mir so ein Teil nicht anschaffen. :D
    Dafür liebe ich das gedruckte Wort und langsam alternde Bücher und Seiten viel zu sehr!

    Liebst
    Moony

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    Antworten
    1. Huhu Moony ^^

      Heute sind aber wirklich viele sehr liberale Menschen auf meinem Blog unterwegs (zumindest was eBooks angeht xD). Ich hab vor einigen Jahren einen eReader zum Geburtstag geschenkt bekommen, nutze ihn aber eigentlich nur, wenn ich verreise (da ist der gesparte Ballast wirklich sehr praktisch ^^).

      Alles Liebe,
      Antonia

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  5. Ich liebe Print Bücher, wirklich! Alleine vor dem Bücherregal zu stehen und die Bücher zu bewundern ist doch so schön, dass da kein EReader mithalten kann. Für den Urlaub ist der Reader aber wirklich praktisch, vorallem wenn es ans Meer geht! ( Sand + Buch = Mist! ^^)

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  6. Hallo liebe Antonie :)

    Ich mach grad zum ersten Mal bei der Montagsfrge mit und bin dadurch auf deinem Blog gelandet und hab mich gleich mal als Leserin eingetragen. Wir lesen uns in Zukunft sicher öfters.

    Ich nenn seit ca. einem Jahr einen Reader mein Eigen. Angeschafft hatte ich ihn wegen meinem Sohn. Er hat recht lang bei uns im Zimmer geschlafen und jedes Mal wenn ich das Licht eingeschaltet hab zum lesen ist er wach geworden. Mit Reader war es ein toller Kompromiss. Er konnte schlafen und ich lesen ;)

    Allerdings schläft er nun wieder im eigenen Zimmer und ich les fast ausschließlich Print. Ich mag es einfach in Büchern zu blättern, sie zu fühlen, zu riechen, sie in sentimentalen Momenten an mich zu drücken, sie im Regal stehen zu sehen.

    Beides hat seine Berechtigung.

    lass dir liebe Grüße hier
    Sandra von Sandras kreativer Lesezeit

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  7. Abend Antonia ^^
    Ich sehe das ähnlich wie du. Bücher sind einfach was tolles, der Geruch, wie sie sich anfühlen...aber auch eBooks sind nicht zu verachten finde ich.

    LG Lilly

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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