6/27/2016

Montagsfrage: Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?


Nach einem durchaus sehr vielschichtigen Tag melde ich mich nun mit diesem Post das erste Mal aus unserem liebenswerten Nachbarland. Ja, eifrigen Lesern meines Blogges geht nun wahrscheinlich schon auf, wovon ich rede, ich bin in den Niederlanden gelandet (bitte einen Slow-Clap für die Wortgruppe "in den Niederlanden gelandet", meine Damen und Herren). Der Tag ging nicht ganz so gut los, wurde dann aber sozusagen exponentiell besser und ist kurz vor der Phase, in der sich alles stabilisiert und ein bisschen Ruhe einkehrt. Mehr möchte ich eigentlich noch nicht verraten, weil ich morgen früh erst mal einen Niederländisch für Anfänger-Post schreiben will/möchte/werde und das ja eigentlich der Platz für Geschichten aus den Niederlanden gedacht ist UND ich habe, und nein, das ist kein Witz, nicht mehr und nicht weniger als 10 Seiten Niederländisch-Vokabeln bis morgen auf (die schriftlichen Hausaufgaben habe ich heute nach dem Unterricht schon gemacht, also ich lag bis eben wirklich nicht auf der faulen Haut) und ich bin mir noch nicht ganz so sicher, wie ich die heute Abend noch in den Kopf bekomme. Nun gut. Der "Niederländisch Intensivkurs" hat das Wort "intensiv" wirklich verdient, so viel steht jedenfalls fest.

Deshalb ohne weitere große Umschweife: Die Montagsfrage.


Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?


Das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion ist bei mir ungefähr 3/4 zu 1/4. Was, wenn man bedenkt, dass "Non-Fiktion" ja Sachbuch heißt und das vermeintlich ziemlich trocken sein kann doch ganz ordentlich. Und ich bin sicher, dass es sich in den nächsten paar Monaten noch viel mehr zugunsten der Non-Fiktion verschieben wird. Grund? Studium. Wer hätte es gedacht. Aber ich werde mich wahrscheinlich im nächsten Jahr mit ziemlich viel englischer Fachliteratur für Psychologie herumschlagen. Eine Bürde, mit der ich übrigens durchaus leben kann. Ich bin (momentan) noch sehr motiviert. (Aber tatsächlich kann man da bei mir einfach auch guter Dinge sein, weil ich, wenn mir Dinge Spaß machen, vielleicht nicht Dauer-Motiviert bin, aber die Motivation zumindest immer wieder finden kann - und das ist meist noch viel mehr wert.)

Warum lese ich aber jetzt - Studium hat ja schließlich noch nicht begonnen - einfach aus purem Vergnügen Sachbücher? Tja. Die Antwort steckt eigentlich schon in der Frage. Ich lese aus purem Vergnügen Sachbücher. Es macht einfach Spaß, wenn man die richtigen hat. In den Niederlanden habe ich momentan vier im Buch-Gepäck (die meisten meiner Bücher habe ich Zuhause gelassen, weil ich die ersten paar Wochen nur übergangsweise im Studentenwohnheim wohne und ich in fünf Wochen sowieso nicht hundert Bücher brauche - zweiundzwanzig hab ich dabei, das reicht für's erste). Von den Sachbüchern möchte ich drei auf jeden Fall bald lesen. (Das dritte Buch ist ein Buch über die Niederlande und ist eigentlich nur als Nachschlagewerk ins Gepäck gewandert - das lese ich nicht am Stück, in dem Sinne.) Manchmal ist einem einfach nicht nach einer Geschichte, sondern nach ein bisschen Biografie oder Wissenschaft oder ganz unverpoetisierter Lebenserfahrung. 



Heute bleiben aber wahrscheinlich erst mal alle Bücher zu (bis auf mein Vokabelbuch natürlich), weil ich wirklich todmüde bin. (Echt, langer Tag, bin vor einer halben Stunde erst ins Wohnheim gekommen und hab im Prinzip bis eben durchgearbeitet.) Deshalb: Ich mach erst mal Schluss, melde mich morgen mit dem "Niederländisch für Anfänger"-Post und lasse euch noch schnell einen Link zu Buchfresserchens Post da, dass ihr ihr und ihrer tollen Aktion auch mal einen Besuch abstatten könnt.

In dem Sinne:
tot ziens,
Antonia

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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